Je nach Kundenspezifikation werden unsere Alukonstruktionsteile im Sandgussverfahren – hand- bzw. maschinengeformt – oder im Kokillengussverfahren hergestellt.

Die Produktionskapazität reicht von der Losgröße "1" im Handformguss bis
zu mittleren Serien im Maschinenguss oder Kokillenguss. Die Stückgewichte bewegen sich zwischen 0,5 bis zu 100 Kilogramm. Verarbeitet werden alle relevanten Legierungen.

In beiden Verfahren erzielen wir – abhängig von der geplanten Anwendung
des Gussteils – höchste Qualität. Zudem garantiert bei großen Stückzahlen
der Einsatz von SPS-gesteuerten Kippgießmaschinen eine besonders hohe Prozesssicherheit, die wir durch die Vollautomatisierung des gesamten Giessvorgangs noch steigern werden.
Sandguss Sandguss
Sandguss gehört zu den Giessverfahren mit so genannten "verlorenen Formen". Das Giessen erfolgt in maschinen- oder handgeformten Formen aus Quarzsand, dem Binder aus Ton die notwendige Festigkeit verleihen. Für Hohlräume werden Kerne eingebracht. Vorteil dieses Verfahrens ist die relativ leichte und kostengünstige Herstellung der Giessmodelle, die zudem schnell verändert werden können. Es eignet sich daher besonders gut für die Prototypenherstellung, komplexe Bauteile und für kleinere und mittlere Serien.
 
Kokillenguss Kokillenguss
Beim Kokillenguss kommen Dauerformen aus Warmarbeitsstahl oder aus Gusseisen mit Lamellengraphit zum Einsatz. Diese Kokillen haben eine hohe Haltbarkeit. Hohlräume und Hinterschnitte werden durch Metallkerne (so genannte Schieber) erzeugt. Es können auch Kerne aus Sand ("Gemischtkokillen") und Formen mit einem Unterteil aus metallischem Werkstoff und einem Oberteil aus Sand ("Halbkokillen") eingesetzt werden. Kokillenguss eignet sich besonders für mittlere bis grössere Auflagen.
     
   
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